Skitour für Nichtfachmann – in Sankt Johann-Alpendorf

Skitour für Nichtfachmann – in Sankt Johann-Alpendorf

9. November 2018 0 Von OestAdmin

Sankt Johann-Alpendorf bzw. im Pongau ist mit seinem Anschluss an den Snow Space Salzburg nicht nur jener ideale Ansatzpunkt für Pläsier auf jener Piste, es gilt auch als Eldorado für Skitourengeher – sowie aber für alle Könnerstufen. Und so bleibt die Ruhe an dem Gipfel, die unberührte Natur sowie die verschneite Bergwelt nicht nur den Skitourenprofis aus der Hand geben, anstelle sie kann auch von Skitour-Anfängern (wie mir) erlebt werden – befriedigend Schnee, gute Vorbereitung sowie eine entsprechende Ausstattung selbstverständlich vorausgesetzt.

Ich erinnere mich noch genau, wie ich vor ein paar Jahren mit den Schneeschuhen dank die unberührte Landschaft der Stubaier Alpen stapfte. Die Ausflug ging auf den Faltegartenköpfle. Und so schön die Kurze Reise auch war, so sehr beneidet ich die Skitourengeher auf dieser Strecke, die nicht nur die unberührte Landschaft, anstatt auch den Spaß jener Abreise gefallen finden an konnten – dabei für mich dieser Nachhauseweg durch den tiefen Schnee mindestens auch müßig war, wie jener Weg herauf. An diesem Tag fasste ich einen Entschluss: Ich würde so gut Skifahren pauken, dass ich auch eines Tages wie sie die frischen Powderhänge herab fahren könnte sowie aber die unberührte Gefilde und die sportliche Betätigung genießen, die das (Ski-)Bergsteigen so mitbringt.

Skitour für Nichtfachmann

Skitourengehen ist in den letzten Jahren jederzeit populärer geworden. Jedes Jahr sehe ich mehr sowie mehr Sportler auf Tourenski am Rand dieser Piste nach oben stapfen. Ich müsste dazugeben: dieses Art des Skitourengehen als Ausdauersport ist nichts für mich. Beim Sport steht bei mir dieser Spaß an erster Stelle. Wie kommt es, dass… auch sollte ich mich also unter dem Lift die Piste hinauf quälen, sobald es doch so einen “schönen” Lift gibt? Was für mich hingegen jederzeit jede Mühe wert ist, ist die Sicht auf unberührte Natur, schöne Ausblicke und das ohne viele Menschen.

Vorweg ich mich hinwieder so richtig in den Tiefschnee stürzen sowie die großen Bergtouren angehen mag, vergeht noch ein langer Weg. Circa andererseits in Sankt Johann die Vorzüge einer Skitour zu baden in soll man weder 1A sportlich, noch 1A freerideerprobt, noch spitze erfahren sein. Maximaler Begeisterung bei minimalem Können und Risiko also! Also genau ein Spritzer für mich, die zwar jetzt ganz gut Skifahren mag, dennoch selbstverständlich noch bisschen tiefschneerprobt und kenntnis erlangen, ist – zumindest was die Sicherheit und die Gefahren auf Tourenski angeht.

Der Besteigung

Auch sowie die Tour von jener Schwierigkeit sowie dem Gefahrenrisiko sehr gering einzuschätzen ist, mag ich jedem Laie nur empfehlen, sich einer geführten Spritztour anzuschließen. In Sankt Johann bietet Wolfgang Pfeifhofer und sein Team eine breite Palette an Touren und Trainings für jedweder Könnerstufen an – von den blutigen Anfängen bis zu Mehrtagestouren sowie Alpenüberquerungen für die Profis. Für unsere erste Skitour hat Wolfgang die Route vom Alpendorf zur Kreistenalm ausgesucht. Sie ist technisch einfach, die Lawinengefahr ist gering (gegenwärtig wo flächendeckend ansonsten eine hohe Lawinenwarnstufe ausgerufen wird) sowie man mag am Ende unkompliziert auf dieser normalen Piste davonfahren. Doch führt die Spritztour über die ganze Länge fernab jener Pisten auf Basis von den Wald – tolle Ausblicke einschließlich.

Dieser Keimzelle der Spritzfahrt liegt beim Ötzmoosbauern über vom Alpendorf. Von unserem Ausgangspunkt, dem Hotel Sonnhof, können wir problemlos die Ski ein paar M den Berg herauf schleppen. Tourenski sind wohl leichter als normale Ski, aber sind wir schon ein wenig “aufgewärmt” als wir den Startpunkt unserer Ausflug beziehen. Aber ohne Fleiß kein Preis – sagt man doch so schön.

Dann heißt es Felle kleidung anlegen, Ski anschnallen sowie los geht es! Natürlicherweise nicht ohne vor eine kurze Sicherheitseinweisung zu Lawinenverschüttetensuchgerät (LVS, oder auch: Pieps) , Metallschaufel und Sonde zu bekommen. Denn ohne diese Notfallausrüstung (inklusive Handy) sollte kein Tourengeher losziehen. Und zwar eigenhändig bei einer solchen, einfachen Tour und auch dann, wenn man einen erfahrenen Guide hiermit hat.
Dann geht es das erste Stück den Forstweg “Dachmannweg” nach oben. Leider Gottes hat dieser Regen ein paar Tage bevor viele Stellen zu einer Rutschpartie gemacht und unsere Felle werden sofort auf Herz sowie Nieren geprüft. Wir sind erstaunt, wie immens Halt sie selber auf den vereistesten Stellen bieten – jedenfalls wenn die Technik stimmt. Nach gegen 300m geht dieser Skitourenweg dann rechts den Hang herauf. Es wird noch steiler sowie wir kommen gut ins Schwitzen. Plausibel, dass Skitourengeher sich eher nach dem Zwiebelprinzip anziehen – eine dünnere Jacke für den Aufstieg sowie ein ordentlicher Windbreaker ontop für die Abfahrt. In unseren dicken Skianzügen wird uns hinwieder schnell ausgeprägt warm. Wer meint Downhill-Skiing sei anstrengend, dieser sollte mal eine Skitour machen.

Weiter geht der Weg tief in den Wald hinein. Manchmal müssen wir die Ski abschnallen, weil der Weg zu eisig oder zu viel Schnee geschmolzen ist. Hinwieder je länger wir unterwegs sind, desto besser klappt es auch an diesen Stellen. Nur eins scheint noch pausenlos in weiter Ferne: unser Ziel, das geübte Tourengeher momentan nach einer Stunde erreichen. Wir brauchen mit Pausen letztendlich ganze 2 1/2 Stunden, bis wir aus dem Wald heraustreten und die Kreistenalm letztendlich vor uns liegt. (Okay, die ein oder andere Fotopause war natürlich auch dabei.) Zurzeit haben wir uns die Käsespatzen andererseits auch redlich verdient. Auf jeden Fall mehr als alle anderen Skifahrer, die hier auf ihrer Lehrausflug durch das Skigebiet einkehren.

Vom Alpendorf bis zur Kreistenalm

Die Abfahrt auf den leichten sowie flexiblen Tourenski ist nach der Mittagspause die nächste Herausforderung – gerade wenn die Piste so hart und eisig ist wie an diesem Tag. Hingegen ich hab es letztendlich geschafft. Ich weiß, dass es bis zum Skitouren-“Meister” noch ein weiter Weg ist, andererseits ich bin bereit ihn zu gehen. Die Aussicht auf verschneite Gipfel sowie unberührte Winterlandschaften ist es wert. Und sowie ich schon das Skifahren als Erwachener gelernt habe, werde ich das wohl auch noch hinbekommen, oder?